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Information für Ärztinnen und Ärzte

Verordnungsformulare für Ergotherapie


Von den Kostenträgern wird nur das einheitliche gesamtschweizerische Verordnungsformular akzeptiert.
Diese Verordnungsformulare können Sie wie bisher kostenlos bei uns in der Praxis beziehen oder als pdf-Datei herunterladen. > Downloads

(Das Formular darf elektronisch ausgefüllt, aus Datenschutzgründen jedoch 
nicht per Mail versandt werden.)

Informationen zur Zusammenarbeit mit den Krankenkassen
(Auszüge aus dem Tarifvertrag)


Anmeldung der PatientInnen beim Krankenversicherer:

a) Bei dringlichem Behandlungsbedarf (akuter Krankheitsfall, Austritt aus Spital, Klinik und nach einer Operation): Die Ergotherapeutin kann ohne Wartefrist die Behandlung beginnen, muss aber dem Krankenversicherer die Anmeldung mit der Verordnung sofort zustellen.
b) Bei nicht dringlichen, planbaren Behandlungen:
Die Ergotherapeutin meldet dem zuständigen Krankenversicherer die Behandlung der von der Ärztin überwiesenen Patientinnen mit der ärztlichen Verordnung an.
c) Für Abklärung resp. ergotherapeutische Befunderhebung:
Die Ergotherapeutin kann ohne vorhergehende Anmeldung beim Krankenversicherer eine ärztlich verordnete Abklärung resp. eine ergotherapeutische Befunderhebung durchführen (max. 2 Sitzungen).
Das Verordnungsformular ist zusammen mit der Rechnung für diese Abklärung dem Krankenversicherer zuzustellen.

Anzahl Sitzungen je ärztliche Verordnung:

Pro ärztliche Verordnung für ergotherapeutische Leistungen haben die Krankenversicherer die Kosten von höchstens 9 Sitzungen in einem Zeitraum von drei Monaten ab Behandlungsbeginn zu übernehmen.
Ausnahmen für Langzeitbehandlungen können nach Rücksprache mit dem Krankenversicherer vereinbart werden.

Fortsetzung der Therapie nach 36 Sitzungen:

Soll die Ergotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht, zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden, so hat die behandelnde Ärztin der Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten.
Die Vertrauensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Ergotherapie zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden kann. Lehnt der Krankenversicherer die Übernahme der weiteren Therapie ab, hat er dies innerhalb von 10 Arbeitstagen, nachdem der Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie eingegangen ist, der behandelnden Ärztin mitzuteilen (mit Kopie an die Ergotherapeutin und die Patientin bzw. deren gesetzliche Vertretung).


> Verordnungsformular (pdf)
> Auszug KLV
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